Die Akteurin betritt einen 2 x 2 x 2 Meter kleinen und gleichzeitig unendlichen Raum - die Spiegelbox - in dem sich die räumlichen Dimensionen aufzulösen scheinen.
Das filmische „Sehen“ findet durch die am Körper montierte Kamera, aus der Bewegung heraus, statt. Jegliche visuelle Kontrolle während der Videoaufzeichnung ist unterbunden. Es gibt kein Suchen nach der besten Einstellung. Ein Wechselspiel von Fokussierung und millionenfacher Multiplikation. Das Spiegelbild zwischen dem Ich und der scheinbaren Unendlichkeit des äußeren Raumes. Begrenzung, Weite, Suchen, Finden, Erkennen, Positionieren, "Raumnehmen", werden in unterschiedlichen Geschwindigkeiten durchlebt.
Die BetracherInnen sehen von oben auf den in einer schwarzen Box liegenden Monitor und haben die Möglichkeit ihren Betrachtungswinkel zu verändern,indem sie ihren Standort an der Seite des Objektes, wechseln. Durch diese Art der Installation werden die BetracherInnen ebenfalls in die Vielschichtigkeit der Raumdimensionen einbezogen. Die individuelle Wahrnehmung beginnt von neuem.
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Besonderer Dank an
H.P.Wölcher für das Setting der Spiegelbox
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