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  Tonspur "ÜBRELEBENSGESCHICHTEN":  (© ulla klopf.design)

  ÜBERLEBENSGESCHICHTEN 1938-2008
Eine Hör-Ausstellung von KiG!_Kultur in Graz
im stadtmuseumgraz

 

ÜBERLEBENSGESCHICHTEN 1938-2008


Eine Hör-Ausstellung von KiG!_Kultur in Graz
im stadtmuseumgraz
Ausstellungskatalog und Unterrichtsmaterial:

Die Tonspur ist das zentrale grafische Element der Grafik zur Ausstellung. Die Form ist die visuelle Übersetzung des Wortes ÜBERLEBENSGESCHICHTEN, die zusĂ€tzlich vom Transkript eines Interviewausschnittes ĂŒberlagert wird.

"... Am 10. November da hat‘s plötzlich geheißen,
dass die Synagoge brennt und in der FrĂŒh, ziemlich
zeitlich, ist die Polizei gekommen, also ich war damals elf Jahre alt, und hat den Papa abgeholt. Und die Mama hat gesagt „Kurti, lauf schnell zum Onkel Joschi, in der Wickenburggasse, da auf der Seite vom Schloßberg, und sag ihm er soll von zu Hause raus,
irgendwo sich entfernen, in den Wald oder so, das sie ihn nicht schnappen. Und ich bin richtig schnell gelaufen zum Onkel,der ist noch im Bett gelegen.
Bis der aufgestanden ist, haben sie ihn ja geschnappt.
Aber die Fortsetzung von der Geschichte ist nĂ€mlich folgende: mein Papa, den sie in der FrĂŒh geholt haben, der ist gegen Abend nach Hause gekommen, wirhaben uns fĂŒrchterlich gefreut, die Frauen, also die Schwester, die Mama und die standen haben schon geweint wir sehen unsere MĂ€nner nie mehr, der Papaist nach Haus gekommen und zwar ein Polizeioffizier oder war‘s vielleicht kein Offizier, mit dem er jahrelang kartengespielt hat, imKaffeehaus in der Annenstraße, der hat ihm gesagt „Kommen‘s Herr Weinberger, da hinten, kommen‘s mit mir, da ist ein HintertĂŒrl, da können‘s raus. ..."
(Josef Carmiel)



Das Motiv zieht sich als "roter Faden" durch die Ausstellungsgrafik und die Gestaltung des Katalogs
(eine Audio-CD mit Booklet) und die CD-Edition
"HÖRMAL. ÜBERLEBENSGESCHICHTEN", die 2 Audio-CDs und eine CD-Rom mit umfangreichem Unterrichtsmaterial fĂŒr Schulen beinhaltet.



   
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ÜBERLEBENSGESCHICHTEN 1938 - 2008
Hör-Ausstellung von 6.11.2008 - 22.3.2009
im stadtmuseumgraz  

Im Zentrum der Hör-Ausstellung stehen von Karen Engel aufgezeichnete Lebens- und Überlebensgeschichten. Die Radiojournalistin portraitiert jĂŒdische Grazerinnen und Grazer, die nach dem Novemberpogrom 1938 verfolgt wurden, aber durch besondere UmstĂ€nde ĂŒberleben konnten. Diese sehr persönlichen ErzĂ€hlungen widmen sich nicht nur dem Nationalsozialismus in Graz und der Steiermark, sondern auch den ungewöhnlichen und unerwarteten LebensretterInnen.

ZeitzeugInnen:
Daisy Bene
Josef Carmiel
Walter Goldberger
Berthold Kaufmann
Otto GĂŒnther Klein
Karl Nahlik

Ausstellungsgestaltung/Gesamtkoordination: Anita Hofer, KiG!
Interviews: Karen Engel
Audioschnitt: Bernd Heinrauch, Karen Engel
Medientechnik: Geari Schreilechner
Unterrichtsmaterial: Robert Kozak, Karen Engel
Wissenschaftliche Beratung: Gerald Lamprecht
Grafik: Ulla Klopf.Design
Sekretariat: Alex Rollet, Gudrun Distler

Projektleitung im stadtmuseumgraz: Annette Rainer

Die Produktion von ÜBERLEBENSGESCHICHTEN 1938 - 2008 wurde gefördert von:
Zukunftsfonds der Republik Österreich, Nationalfonds der Republik Österreich, Stadt Graz Wissenschaft/ Kultur, Land Steiermark Kultur, Land Steiermark Jugend und Gebhart Blazek/Berber-Arts  

Alle Interviews sind in Graz entstanden und von der Radiojournalistin Karen Engel in Deutsch aufgenommen.
CD Copyright © 2008 Karen Engel, kig.mur.at

 
Ausstellungskatalog und Unterrichtsmaterial erschienen bei [edition luxus] KiG!_Kultur in Graz

Hör-Ausstellung im stadtmuseumgraz
8010 Graz, Sackstrasse 18,
DI-SO 10-18 UHR,
T +43/316/872-7600,
stadtmuseum@stadt.graz.at

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Ausstellungsflyer ÜBRELEBENSGESCHICHTEN 1938-2008:  (© ulla klopf.design)    
   
  ulla klopf.design
Schillerstraße 31
8010 Graz
fon + 43 (0) 316 337776
fax + 43 (0) 316 337776 15
info@ulla.at

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